Trennkost saisonal, jetzt Spargel-Rezepte

Heute widmen wir uns in der Sparte Trennkost-Rezepte der Saison dem Spargel. Der Spargel ist eine schon lange im Europäischen beheimatete Kulturpflanze, die ihre Ursprünge in China und/oder im milden Vorderasien. Der Name Asparagus klingt zwar lateinisch, rührt aber aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „junger Trieb“.

Der Artennamenszusatz „officinalis“ deutet darauf hin, dass dem Spargel gewisse medizinische Eigenschaften zugeordnet werden. Er gilt unter anderem als reinigend (harntreibend) und wurde zur Heilung der Gelbsucht angewendet oder „verabreicht“.

Bei gewissen Grunderkrankungen sollte aber der Verzehr von Spargel auf ein Minimum reduziert werden (z.B. Rheuma, Gicht).

Zunächst war der Spargel ausschließlich als Grünspargel bekannt. Und schon im „alten Rom“ hat man sich über die hohen Spargelpreise erhitzt. Der Anbau, Pflege und Ernte des Spargel ist recht aufwendig und rechtfertigt ein gewisses Preisniveau. Erst im Laufe der letzten ca. 100 Jahre gewann der so genannte Bleichspargel immer mehr an Bedeutung und wird heute zum Beispiel in Deutschland überwiegend angeboten.

Es gibt eine weiße und eine violette Spielart – Sorten gibt es aber einige. Die Pflanze, die die Spargeltriebe hervorbringt ist in beiden Fällen – grün oder weiß/violett – die gleiche, lediglich die Art des Anbaus unterscheidet sich. Der Bleichspargel wird in typischen angehäuften Spargelreihen angebaut, der Grünspargel auf ebenerdigen Flächen. Grünspargel wird überirdisch geschnitten, Bleichspargel unter der Erde im gewissen Abstand zum Wurzelstock gestochen.
Sticht man übrigens den Spargel zu nah am Wurzelstock, kann er bitter schmecken.

Die Vorbereitungsart zwischen Grünspargel und Bleichspargel unterscheidet sich dahingehend, dass Grünspargel – wenn überhaupt – nur an den unteren Enden geschält wird, während der Bleichspargel nahezu ganz geschält werden muss. Beim Schälen verwendet mal spezielle Spargelschäler, die eine scharfe Klinge haben sollten.
Ist der Spargel für den Genuss vorbereitet, kann er auf die unterschiedlichsten Arten zubereitet werden, wobei die gängigste das Kochen im Sud ist. Weitere Zubereitungsarten sind gebraten, vom Grill, in der Folie, klein geschnitten als Gemüse, roh im Salat und mehr. Bei den Beilagen gibt es neben regionalen Besonderheiten auch persönliche Präferenzen. Ob es Omeletts, Schnitzel, (klassisch) Schinkel roh oder gekocht, Lachs, Krebsfleisch, die unterschiedlichsten Soßen, Salzkartoffeln oder andere Beilagen sind – eines ist allen gemeinsam : Spargelgerichte stellen ein echtes Festessen dar. Vergessen wir dabei aber auch nicht die Spargelsuppen – von klar mit Einlauf bis hin zu schweren cremigen Varianten.

Der Fachsimpelei wollen wir aber auch etwas zur Genusssteigerung folgen lassen! Probieren Sie einmal folgende nicht so alltägliche Varianten aus – allesamt sind sie aus dem Blickwinkel der Trennkost betrachtet bestens geeignet. (Spargel ist neutral, Fleisch und Fisch eiweißhaltig und Kartoffeln und Mehl kohlehydrathaltig). Die Mengen (für 2 Portionen) sind jeweils abhängig von persönlichen Präferenzen, rechnen Sie aber bitte wenigstens ½ Pfd Spargel pro Kopf.

1. Spargel mit Guarcamole (komplett neutral)

Liste
Ca 500 gr Grün- oder Bleichspargel
Salzwasser
½ reife Avocado
1 mittlere Tomate
Zitronensaft
Evtl Chili (frisch oder als Pulver) oder Pfeffer frisch gemahlen
Salz

Zubereitung (einfach)
Die Tomate filetieren (schälen und von den Kernen befreien), in kleine Würfel schneiden
Den Grünspargel nach der Vorbereitung (Putzen, minimales Schälen am unteren Ende) mit Biss, also nicht zu weich, kochen.
Die halbe Avocado mit der Gabel zerdrücken und mit der Tomate locker vermischen, mit dem Saft und den Gewürzen abschmecken.
Die Grünspargel putzen und wenn nötig an den Enden schälen und im Salzwasser bis zum gewünschten Grad garen – er sollte noch Biss haben.
Den Spargel auf zwei Teller verteilen und die Guarcamole darüber anrichten.

2. Salat aus Spargel, Frühlingszwiebeln und Krebsfleisch (neutral und eiweißhaltig)

Liste
Ca 500 gr Grün- oder Bleichspargel
3-4 Frühlingszwiebeln
125 gr Flusskrebsfleisch (oder eine Packung..)
Alternativ ein Hühnerbrustfilet in kleinen Stücken gegart
Zitronensaft
Pfeffer und Salz

Zubereitung (einfach)
Den Spargel Putzen und ggf schälen, in fingerlange Stücke schneiden und in der Pfanne mit Biss garen/ anbraten. Die Frühlingszwiebeln putzen und in dünne Rädchen/Ringe schneiden, die Krebse verlesen und längs halbieren.
Den Spargel mit den Zwiebelrädchen und dem Krebsfleisch vermischen und mit Zitronensaft, Pfeffer und Salz würzen – wird warm gegessen.
Alternativ anstatt dem Krebsfleisch frisch gegartes Hühnchenfleisch nehmen.

3. Spargel mit Lachssahnesoße (neutral und eiweißhaltig)

Liste
Ein Pfund Bleich- oder Grünspargel
Reichlich Gemüsebrühe
Ca 200 gr frischen Lachs (eher etwas weniger als zu viel!)
100 ml Creme fresh
1 TL Kerbel oder Dill (getrocknet)

Zubereitung (einfach)
Den Spargel gründlich putzen und schälen und in der Gemüsebrühe nach Geschmack garen (10-15 Minuten – Garprobe machen), aus dem Sud nehmen und warm stellen.
200 ml Spargelsud abnehmen und in einem kleinen Topf kräftig aufkochen – etwas einkochen lassen, den Kerbel (oder Dill) zugeben und etwas aufkochen lassen, Temperatur zurücknehmen. Die Creme fresh zufügen und leicht köcheln lassen. Die Soße sollte eine sämige Konsistenz bekommen. Den Lachs in Streifen schneiden und in die Soße legen und garen lassen. Evtl ein bisschen mit Salz nachwürzen.
Den Spargel auf zwei Teller verteilen und den gegarten Lachs mit der Soße darauf verteilen – genießen.

4. Cremesüppchen von der Spargelbrühe (neutral und kohlehydrathaltig)

Liste
Genügend Spargelbrühe (mindestens ¾ Liter)
2 EL Butter
1 EL Olivenöl
3 EL Weizenmehl
1 TL Getrockneten Kerbel oder Petersilie
1 Eigelb

Zubereitung (muss geübt werden, dann einfach)
Man nimmt für diese Suppe einen geräumigen Topf und stelle sich alle Zutaten griffbereit (!)
Zunächst erhitzt man die Butter und das Öl bis zur Kochlöffelprobe, dann das Mehl auf einmal zufügen und unter stetigem Rühren aufgehen oder aufblühen lassen.
Das Wichtigste bei dieser „hellen Einbrenne“ ist, wie die Grundlage genannt wird, dass das Mehl aufgeschlüsselt wird ohne dass es anbrennt. Eine angebrannte Einbrenne verdirbt nämlich den Geschmack kolossal. Andererseits schmeckt die daraus hergestellte Soße oder Suppe mehlig, wenn das Mehl nicht ordentlich aufgeschlüsselt wird. Dieser Vorgang muss ggf geübt werden – nicht verzagen, wenn man den Bogen raus hat, gelingt die Soßen- und Suppengrundlage immer!!
Im rechten Moment unter Rühren mit dem Schneebesen die Spargelbrühe zusetzen und kräftig aufkochen lassen. Hier zeigt sich dann auch, dass es wichtig war, einen geräumigen Topf zu nehmen!
In die kochende Soße den Kerbel oder die Petersilie geben und mit kochen lassen. Nimmt man statt der getrockneten Kräuter lieber frische, dann setzt man diese erst vor dem Servieren der Suppe/Soße zu.
Die Soße/Suppe muss nun wenigstens 10-15 Minuten kochen. Sollte die Flüssigkeit zu sehr einkochen, immer wieder etwas nach gießen. Eine Geschmacksprobe zeigt an, wann die Suppe fertig ist – sie darf auf keinen Fall mehlig schmecken – lieber etwas länger kochen lassen. Auch hier: Übung macht den Meister. Fast genauso wird auch die helle Soße für Spargel oder andere Gemüsearten hergestellt – man nimmt ggf weniger Flüssigkeit, damit es eine Soße wird.
Wer zur Verfeinerung gerne ein Eigelb zufügen möchte, kann dies gerne tun – aber dann nicht mehr kochen, sonst gerinnt das Eigelb!
Also, Suppe vom Herd nehmen und unter Rühren mit dem Schneebesen das Eigelb zugeben. Wenn noch ein bisschen Spargel übrig ist, gerne klein geschnitten zufügen – guten Appetit!

Trennkost Rezepte als moderne Diät

Trennkost-RezepteTrennkost ist als Variante der gesunden Ernährung seit Jahrzehnten etabliert und überzeugt Männer und Frauen gleichermaßen. Die Entscheidung für Trennkost wird nicht alleine getroffen, um überflüssige Pfunde loszuwerden, vielmehr trägt diese Form der ausgewogenen Ernährung zu einem generellen Wohlbefinden und einem gesunden Lebensgefühl bei.

Um Abwechslung auf den Tisch zu bringen, sind neue Trennkost Rezepte für alle Genießer stets interessant, die bei dieser besonderen Diät nahezu nicht auf bestimmte Lebensmittel verzichten müssen. Die richtigen Anreize für Rezepte lassen sich heutzutage mühelos aus dem Internet holen, natürlich geben auch spezielle Kochbücher einen Einblick in das Thema Trennkost.

Wie Trennkost Rezepte bei der Gewichtsreduzierung helfen

Grundidee hinter der Trennkost ist die Einteilung in Mahlzeiten mit einem hohen Gehalt an Kohlenhydraten und anderen Mahlzeiten, bei denen eher Fette und Eiweiße zu sich genommen werden.

Die Überlegung hierhinter ist, dass der Insulinspiegel über bestimmte Phasen des Tages hinweg absinkt, der sonst durch Kohlenhydrate in allen Mahlzeiten hochgehalten wird. Genau dieser Insulinspiegel nimmt erheblich Einfluss auf die natürliche Fettverbrennung, die bei allen Menschen mit Wunsch nach einer Gewichtsreduktion gefordert ist. Ideal ist es beispielsweise, die letzte Mahlzeit des Tages ohne Kohlenhydrate zu gestalten, damit der Körper in den Nachtstunden zu einem niedrigen Insulinspiegel gelangt und hierdurch an die eigenen Fettreserven geht.

Klassische Trennkost Rezepte aus Kochbüchern entdecken

Die Trennkost ist keine Modeerscheinung, sondern wird bereits als medizinische Diät seit vielen Jahrzehnten praktiziert. Aus diesem Grund haben sich bereits Generationen an Köchen und Gesundheitsexperten mit dem Thema Trennkost verfasst und viele Bücher zu diesem Thema veröffentlicht.

Neben einer allgemeinen Erklärung zum Prinzip der Trennkost sind hier zahlreiche Rezepte abgedruckt, die immer wieder Neues auf den Esstisch zaubern und so diese Diät nicht langweilig werden lassen. Ein Blick in die Bücherei vor Ort oder im Bücherregal von Freunden und Bekannten wird manches Buch hervorbringen, dass reizvolle Trennkost Rezepte zu bieten hat.

Sich über Trennkost Rezepte im Internet austauschen

Im Zeitalter des Internets ist es natürlich noch viel einfacher, zu neuen Anregungen beim Kochen zu gelangen – dies gilt für Trennkost ebenso wie bei Vorlieben für andere Kochweisen.

Neben unzähligen Rezepten, die auf speziellen Webseiten zum Thema Kochen und Küche bereitstehen, bietet sich auch der Austausch mit Gleichgesinnten in Foren an. Hier werden neben den Rezepten auch Erfahrungen geschildert, welche Ernährungsweise und Zutaten besonders gut beim angestrebten Ziel der Gewichtsreduktion weiterhelfen. Auch die soziale Komponente kommt in solchen Foren nicht zu kurz und dürfte eher dabei helfen, eine selbst oder vom Arzt verordnete Diät durchzuhalten.

Natürlich werden hier nicht nur Trennkost Rezepte geboten, andere Menschen mit einer diätischen Ernährung sind in Foren ebenfalls willkommen.

Die etwas andere Diät: Hier ein paar Trennkost-Tipps

Die folgenden Trennkost Tipps bieten eine sinnvolle Erweiterung und Bereicherung der beliebten Ernährungsmethode. Viele Ärzte und Naturheilpraktiker empfehlen zudem eine basische Ernährung, welche mit der Trennkost sehr gut kombiniert werden kann. So kann diese Ernährungsform die persönlichen Ziele, egal ob Säure-Basen-Gleichgewicht oder Gewichtsreduktion, noch besser verwirklichen.

Trennkost Tipps – Mehr Abnehmerfolg mit Sport

Die Trennkost kann den Körper nicht nur vor Übersäuerung schützen, sondern auch das Abnehmen erleichtern. Mit ein wenig Sport und der dazu passenden Ernährung unterstützt man diesen Prozess enorm. Denn auch beim Sport gibt es einiges bei der Ernährungsreihenfolge zu beachten.

Prinzipiell wird empfohlen, vor dem Sport kohlenhydratreich zu essen. Wenn man ein bis zwei Stunden vor dem Training Kartoffeln, Nudeln und Co isst, dann liefert man dem Körper genügend Energie, um ausreichend Leistung zu bringen. Nach dem Sport sollte man ebenfalls mindestens eine Stunde warten, um dann etwas Eiweißreiches zu essen.

Die Trennkost eignet sich hier sehr gut, allerdings muss man gerade zu Abnehmzwecken nicht deutlich mehr essen, wenn nebenbei Sport getrieben wird. Nur dann kann sich der Körper auch den eigenen Fettreserven bedienen. Wer es verträgt, kann auch morgens ganz ohne Frühstück trainieren. Für den Muskelaufbau sind Kohlenhydrate jedoch unerlässlich.

Trennkost Tipps – Pflanzliche Eiweiße

Für den eiweißreichen Teil der Trennkost werden Produkte wie Fleisch, Käse, Milch und Eier empfohlen. Um ein paar Kalorien zu sparen, kann man auch die pflanzlichen Eiweiße bevorzugen. Diese bieten zudem weitere Vorteile für die Verdauung.

Beliebte und vielseitige Alternativen sind Sojaprodukte und Seitan (Gluten). Sie sind relativ geschmacksarm, dafür aber sehr gut würz- und marinierbar. Neben Tofu gibt es auch Sojasteaks und Geschnetzeltes ohne jegliche Zusätze. Die Vorteile liegen in den pflanzlichen Eiweißen, welche vom Körper besser verwertet werden können. Außerdem sind Soja- und Seitanprodukte sehr fett- und cholesterinarm.

Trennkost Tipps – Säure-Basen-Prinzip einhalten

Ein hilfreicher Trennkost Tipp ist außerdem die Einhaltung des Säure-Basen-Gleichgewichts. Die Trennkost-Ernährung bezieht sich dabei lediglich auf die Trennung von Eiweißen und Kohlenhydraten. Dennoch gibt es Lebensmittel, die im allgemeinen zu einer Übersäuerung führen können.

So sollten Fertiggerichte in jedem Fall gemieden werden. Diese enthalten häufig nicht nur Kohlenhydrate und Eiweiße, sondern auch unnötige künstliche Zusatzstoffe. Als Säure bildend gelten zudem Alkohol und Kaffee, aber auch Fleisch, Weizen und Zucker.

Die Trennkost muss auf diese Lebensmittel nicht gänzlich verzichten, jedoch können sie minimiert werden, um noch größere Erfolge zu erzielen. Mit diesen Trennkost Tipps kann jeder seine Ernährung nochmals optimieren und möglicherweise für mehr Abwechslung und einen gesunden Lebensstil sorgen.

Trennkost-Tipps für die richtige Ernährung

Trotz unermüdlicher Aufklärungsarbeit von Seiten der Medien und Krankenkassen ist bis dato kein Rücklauf von Krankheiten, die auf eine falsche Ernährungsweise zurückzuführen sind, zu verzeichnen. Vielleicht liegt es an der häufigen Widersprüchlichkeit selbst unter Experten, was wirklich gesund bzw. schädlich ist.

Während einige immer noch die Auffassung vertreten, dass man am Morgen wie ein König und am Abend wie ein Bettelmann essen sollte, raten andere zu dem ausschließlichen Verzehr von frischem Obst in den Vormittagsstunden. Wer also den Wahrheitsgehalt der verschiedenen Ansichten prüfen möchte, dem bleibt nichts anderes übrig, als eigene Erfahrungen zu sammeln.

Zu einer der umstrittenen, gleichwohl bewährten Ernährungsformen zählt die sogenannte Trennkost. Was es damit genau auf sich hat soll im Folgenden, zusammen mit einigen wertvollen Trennkost-Tipps, diskutiert werden.

Trennkost-Tipps – Grundlagen

Die Trennkost beruht, grob gesagt, auf einer für den Verdauungsablauf optimalen Nahrungsmittelkombination. Studien haben ergeben, dass ungünstig zusammengestellte Speisen den Verdauungsprozess verlangsamen und uns damit wichtige Energiereserven entziehen. In diesem Zusammenhang ist die Kombination von Proteinen und Kohlenhydraten unbedingt zu vermeiden. Auch in Bezug auf den Verzehr von Obst gibt es einige wichtige Richtlinien.

So sollten frische Früchte immer nur separat gegessen werden, da eine Vermischung mit anderen Speisen im Darm zu unerwünschten Gärungsprozessen führt, welche Magenbeschwerden und Übelkeit hervorrufen können. Da der Mensch zum großen Teil aus Flüssigkeit besteht, empfiehlt sich eine aus überwiegend wasserhaltigen Speisen bestehende Diät.

Auch die Zeit, in der man gewisse Lebensmittel zu sich nimmt, spielt im Rahmen der Trennkost eine große Rolle. Da der Körper in der Nacht und in den Morgenstunden mit der Verdauungsarbeit beschäftigt ist, sollte man ihn nicht mit zusätzlicher schwerer Kost belasten und stattdessen bis zum Mittag auf Obst und frisch gepresste Säfte ausweichen.

Trennkost Tipps und Tricks

Gleichwohl viele Menschen einer Ernährungsumstellung skeptisch gegenüberstehen, ist eine Realisierung der hier angesprochenen Grundregeln gar nicht so schwer wie befürchtet. Vielmehr sind dafür nur etwas Disziplin, Durchhaltevermögen und Einfallsreichtum erforderlich.

Wer sich Sorgen macht, am Vormittag durch den ausschließlichen Verzehr von Obst nicht ausreichend Energie für die Anforderungen des Alltags zu erhalten, sollte bedenken, dass es erlaubt ist, beliebig viel von den frischen Früchten zu sich zu nehmen. Zudem liefert der darin enthaltene Fruchtzucker alles, was unser Körper und Gehirn braucht, um optimal funktionieren zu können. Wer in der Phase der Umstellung besonders hungrig ist, sollte zu reifen Bananen greifen.

Um zu gewährleisten, dass der Körper ausreichend Flüssigkeit erhält, empfiehlt es sich, vor bzw. zu jeder Mahlzeit einen frischen Salat zu essen, welcher nicht nur für ein schnelleres Sättigungsgefühl sorgt, sondern auch ein kalorienarmer Lieferant von lebensnotwendigen Vitaminen und Ballaststoffen ist. Eine Ernährungsumstellung muss also gar nicht so schwer sein, wenn man nur einige wenige Trennkost-Tipps und Tricks befolgt.

Trennkost: hilfreiche Tipps für den Ernährungsplan

Wem das Kalorienzählen zu lästig ist, kann sich satt essen und sein Übergewicht trotzdem in Griff kriegen. Die schon seit Jahren bewährte Trennkost macht das möglich. Mit einigen Trennkost Tipps und Informationen rund um diese Ernährungsform wird eine entsprechende Ernährungsumstellung mit Sicherheit ein Erfolg.

Die Trennkost ist keine Diät, sondern eine Ernährungsform, bei welcher gewisse Nahrungsmittel nicht gleichzeitig gegessen werden. Die Lebensmittel werden in drei Gruppen eingeteilt, welche niemals alle zusammen während einer Mahlzeit verzehrt werden. Dadurch verbessert sich die Verdauung deutlich und der Körper kann nicht mehr so viel Fett ansetzen.

Trennkost Tipps bezüglich der drei Lebensmittel-Gruppen

Die Mahlzeiten entsprechend den Grundlagen der Trennkost einzuteilen, ist recht einfach. Alle Nahrungsmittel werden in drei große Gruppen eingeteilt.

  1. Die neutrale Gruppe, zu welcher unter anderem Salate, die meisten Gemüsearten, Pilze, Erdnüsse und Milchprodukte mit hohem Fettgehalt zählen.
  2. Die Gruppe der Eiweiße. Hier finden sich beispielsweise die meisten Milchprodukte, fast alle Früchte, Nüsse und Eier.
  3. Die Gruppe der Kohlenhydrate, welche vor allem Brot, Pasta, Kuchen, Kartoffeln, Zucker, Reise aber auch einige Früchte wie zum Beispiel Bananen umfasst.

Es sind also praktisch alle Lebensmittel erlaubt, jedoch dürfen nicht alle miteinander gleichzeitig gegessen werden.

Wie ernährt man sich mit Trennkost, Tipps für den Ernährungsplan

Der tägliche Ernährungsplan wird unter Berücksichtigung der drei Gruppen zusammengestellt. Dabei ist es erlaubt, die Gruppe 1 mit Gruppe 2 oder Gruppe 3 zu mischen, jedoch dürfen niemals die Gruppen 2 und 3 zusammen serviert werden. Anfangs macht es Sinn, eine Liste mit den jeweils erlaubten Lebensmitteln auszudrucken und in der Küche aufzuhängen. Mit der Zeit funktioniert die Trennkost automatisch.

Damit der Körper mit allen nötigen Nährstoffen ausreichend versorgt wird, ist es wichtig, täglich eine Mahlzeit aus der Kohlenhydrate- sowie der Eiweißgruppe zu sich zu nehmen. Um der Verdauung die nötige Zeit zwischen den Mahlzeiten zu gönnen, sollten mindestens 3 Stunden zwischen der Nahrungsaufnahme von diesen beiden Gruppen eingehalten werden.

Wo lassen sich ausführliche Trennkost Tipps finden?

Die zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Howard Hay entwickelte Trennkost hat in der heutigen Zeit an großer Bedeutung gewonnen. Sie hilft nicht nur, dem Übergewicht den Kampf anzusagen, sondern kann auch vor den typischen Zivilisationskrankheiten schützen. Längst sind verschiedene Kochbücher mit leckeren Trennkostrezepten erhältlich. Kochzeitschriften nehmen sich dem Thema ebenfalls immer wieder gerne an. Und natürlich finden sich jede Menge Webseiten über Trennkost im Internet. Wer sich mit Gleichgesinnten austauschen möchte und Anregungen sucht, sollte die Möglichkeit nutzen, sich in einem Forum auszutauschen.

Auf http://www.trennkost.com/forum/ gibt es jede Menge Trennkost Tipps von Menschen, welche ebenfalls diese Ernährungsform bevorzugen.